Schließung des Naturhortes in Haar

Leider mussten wir den Hort in Haar zum Ende des Schuljahres schliessen.

Der Fachkräftemangel hat auch die naturindianer erreicht. Unter den gegebenen Umständen war eine qualifizierte Betreuung und vor allem die Umsetzung des naturindianer-Konzepts nicht mehr möglich. Wir bedauern dies sehr! Wir sind jedoch nicht bereit, eine Betreuung für Kinder unter allen Umständen durchzuziehen! Eine Anpassung des aktuellen Anstellungsschlüssels erscheint uns unter den gegebenen Umständen unumgänglich.

Wir bedanken uns bei allen Eltern für ihr Vertrauen und bei unseren Mitarbeiter/innen für ihre gewissenhafte und liebevolle Betreuung der Kinder.

Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Veröffentlich von Chris am 7.Juli 2014

In der zweiten Ferienwoche war aller Anfang schwer. Doch mit Teamgeist, Absprachen und Körperbeherschung kamen unsere Kids selbst durch die kompliziertesten Verstrickungen. Danach wollten die Kinder erstmal wieder toben. Einige nutzen die Gelegenheit zum Schwimmnudelkampf.

Später gab es noch ein interessantes Experiment mit Zucker. Dabei redeten wir darüber woher unser Zucker eigentlich herkommt und warum wir süßes mögen und wo überall Zucker drin ist.

Gemeinsam kochten wir jeden Tag leckeres Essen. Und alle halfen mit, beim Kochen, Tischdecken, Essen und Spülen.

Doch nichts geht über eine gute Vorbereitung und so mussten wir natürlich jedesmal erstmal ein Palaver abhalten, wer, was, wann und wie macht.

Einen Tag hatten wir das Thema „BURGER“ und natürlich machten wir uns dann selber echte Naturindianer Burger – LECKER!!!  Aber auch unsere Pizzataschen waren nicht zu verachten. Simon und die Kids passten genau auf, dass auch janichts anbrennt. Wer will schon verkohltes Essen        ?

Annika erforschte mit den Kindern während eines Supermarktchecks woher den das Gemüse kommt und die Kids suchten nach Fair Trade Produkten.

Am Ende der Woche wechselte das Wetter und regnete. Wir bastelten mit Christopher gemeinsam kleine Holzkästen – Pflanzkästen.

Da wurde gesägt und gehämmert was das Zeug hielt. So konnten am Ende der Ferien die Kinder so einiges erzählen und auch mit Nachhause nehmen.

Mit allen Sinnen genießen!

Veröffentlicht am 30. Juni 2014 von veronika
Am Dienstag machten wir uns auf den Weg in den naturindianer Hort Haidhausen
Wie jede Ferien begannen wir mit einem Begrüßungspalaver, um uns kennen zu lernen, zu erfahren welche Regeln am Platz wichtig sind und um den Tagesablauf zu besprechen. Wir erfuhren, dass die Kinder in Haidhausen sich für das Thema Ernährung entschieden hatten.

Los ging es dann gleich mal mit leckeren Würstchen zum Mittagessen und am Nachmittag sammelten wir Löwenzahn, Gänseblümchen und Holunder. Wir wollten selbst einen Löwenzahnhonig herstellen. Zunächst kochten wir diese Zutaten mit etwas Wasser im Kessel ein.
Am Mittwoch starteten wir mit dem Spiel Menschenmemory. Das Kochteam bereitete alles für ein indisches Curry vor, denn heute sollte mit Händen gegessen werden und jeder in den Genuss von indischen Gewürzen kam. Kreuzkümmel, Bockshornklee und Kurkuma wurden gerochen, gefühlt und probiert.
Das Essen mit den Händen war dann gar nicht so einfach. Ein Kind unserer Gruppe wusste aber wie es geht und hat jedem eine kleine Einführung gegeben, wie man das macht ohne alles auf den Tisch zu verlieren.


Nach dem Essen genossen alle den Schatten und einige machten ihren eigenen Laden mit wunderschön bemalten Steinen auf. Um dort was zu kaufen mussten man sich erstmal eine Bank aufsuchen und Steingeld holen.
Am Nachmittag kochten wir unseren Löwenzahnhonig nochmal mit Zucker auf und füllten ihn in Gläser ab. Jeder war gespannt auf den nächsten Morgen, denn dann konnten wir ihn zum Frühstück genießen.
Am Mittwoch drehte sich alles ums Thema Wasser! Wir erfuhren, dass in die Dubai die Menschen 300 Liter pro Kopf verbrauchen, in Deutschland 125 Liter und in Haiti nur 16 Liter. Wir starteten ein Experiment. Würden wir es schaffen mit 16 Litern am Tag aus zu kommen. Ein Eimer wurde mit genau dieser Menge befüllt und wir starteten unseren gewohnten Tagesablauf mit Aufstehen, Zähne putzen, Toilettengang usw.

Fazit am Ende: Wir würden mit 16 Litern am Tag niemals auskommen! Für unsere Toilette brauchen wir schon Durchschnittlich 44 Liter am Tag! Wir überlegten, wie können wir Wasser sparen in unserem Alltag? Was können wir tun gegen Wasserverschmutzung? Es fiel uns einiges dazu ein! Zum Schluss wurden alle noch zu Wasserexperten getauft.
Am Freitag starteten wir den Tag mit dem Spiel Steine kacken: es geht hier darum möglichst schnell Steine zwischen die Beine zu klemmen und dann in einem Eimer ab zu liefern.

Nachmittags erfuhren wir am eigenen Leib, wie es sich anfühlt ein Huhn zu sein. Und wie unterschiedlich sich wohl Hühner fühlen müssen, je nachdem wo sie untergebracht sind. Der Unterschied zwischen Freiland-, Bodenhaltung und Legebatterie wurde deutlich! Mit diesen Eindrücken starteten wir ins Wochenende!

Ausflug zur Pädagogischen Farm

Das Leben ist kein Ponyhof? Am 23. Mai hatten wir immerhin einen ganzen Nachmittag auf dem Ponyhof, genauer: auf der pädagogischen Farm in Berg am Laim.

Nachdem uns der Bus bequem bis fast vor die Farm gebracht hat, konnten wir uns erst einmal alles anschauen. Nicht nur dank des Tipis haben wir uns sofort wie zu Hause gefühlt.

Bei einem ersten Erkundungsgang konnten wir die Schafe, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen begrüßen. Die Kaninchen ließen sich gerne von uns streicheln und füttern. Ihre Nachbarn, die Meerschweinchen, wollten lieber in Ruhe gelassen werden.

Anschließend blieb noch ein wenig Zeit, um auf dem schönen Gelände herumzutoben, bevor die grillwürstchen fertig waren.

Dann endlich war es so weit! Worauf sich alle Kinder am meisten gefreut hatten: Reiten auf den Isländer-Ponys!

Dass es ausgerechnet nun anfangen musste zu regnen, trübte die Stimmung kaum. Gut gelaunt verabschieden wir uns von Teresa und der pädagogischen Farm. Schön wars!

 

Endlich Osterferien! Teil 2

Zu Beginn der zweiten Osterferienwoche stand ein Experiment auf dem Programm: Wir haben Schiffchen gebaut und es galt heraus zu finden: Kann man die Schiffchen mit einem „Motor“ aus einem ausgepustetem Osterei und einem Teelicht antreiben?

     

Es wurde eifrig überlegt, experimentiert, diskutiert…

… doch manchmal ist das so bei Experimenten: es kann nicht alles funktionieren.

Macht nix! Spaß gemacht hat es allemal!

Am nächsten Tag, dem Mittwoch, strahlte die Sonne mit uns um die Wette und uns zog es an die Isar.

      

 

Am Donnerstag besuchten wir einen Bauernhof in Vaterstetten. Das war ein großes Vergnügen, all die Tiere zu sehen, im Heu herumzutoben und mit dem Traktor zu fahren. Nicht zu vergessen das köstliche Mittagessen mit Schnitzel und Pommes!!

Freitag war schon der letzte Tag unserer Osterferien – und damit der letzte Tag mit den naturindianern aus Haidhausen und Untergiesing. Ein letztes leckeres Mittagessen, eine letzte Partie Fußball … und dann ging es auch schon ans gemeinschaftliche Aufräumen.

Schade, dass diese Ferien zu Ende sind – aber die Pfingstferien sind ja schon fast in Sichtweite!

 

 

 

Endlich Osterferien! Teil 1

Die Osterferien haben wir gemeinsam mit den Naturindianern aus Haidhausen in Untergiesing verbracht. Hier hatten wir viel Zeit und Platz zum Spielen und Experimentieren. Jeder Tag begann mit einer Begrüßungsrunde, in der die Angebote für den Tag vorgestellt wurden. Wer wollte, konnte sich hier auch für die Kochgruppe melden, denn natürlich haben wir Mittags gemeinsam über dem Feuer gekocht.

Am Montag war erstmal Zeit, sich bei Gruppenspielen und beim Freispiel gegenseitig kennen zu lernen. Außerdem wollten etliche hartgekochte Eier angemalt werden – hier konnte jeder seiner Krativität freien Lauf lassen und sich künstlerisch austoben.

      

Dienstag war all unsere Geschicklichkeit gefragt: Mit Stöcken und Wollfäden haben wir Kresseflöße gebaut. Das Zusammenbinden der Stöcke war kniffliger, als es aussah. Nach erfolgreicher Bastelei wurden die fertigen Flöße mit Küchenpapier belegt und dann mit Kressesamen bestreut. So hatte jeder Floßbauer sein eigenes kleines Kressebeet! Lecker! Doch damit nicht genug der Köstlichkeiten: Nachmittags gings in die Isarauen, um Bärlauch zu sammeln. Denn am Mittwoch…

… am Mittwoch wurde der Bärlauch zu einem leckeren Pesto verarbeitet. Dazu gab es Unmengen an Nudeln!

Außerdem haben wir Wasserexperimente veranstaltet und versucht, die weltgrößten Seifenblasen zu fabrizieren. Für die Seifenblasen brauchten wir eine geheimnisvolle Mischung aus Wasser, Spülmitteln, Glyzerin … und Geduld.

Der Donnerstag startete mit einem spaßigen Osterquiz, um danach mit einem Eierlauf richtig in Schwung zu kommen.

Mit einer Ostereiersuche in den Isarauen ging die erste Ferienwoche auch schon zu Ende. Mit Vorfreude auf die zweite Ferienwoche verabschiedeten wir uns ins lange Osterwochenende.

Es wird immer noch genäht

Noch immer sind wir alle süchtig nach Nähen. Jede freie Minute holen wir die Stoffreste hervor und schwingen die Nadeln.

 

 

 

 

 

 

 

Aus den Stoffresten sind schon viele kreative Ergebnisse entstanden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Gürtel mit einem bunten Knopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teddybär Jana

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und der kleine Indianerteddy.

Es sind auch noch viele andere tolle Teddys, Fahnen und Taschen entstanden, bei denen wir leider nicht dazu gekommen sind, sie zu fotografieren.

Wochenthema Haie

Für diese und die nächste Woche haben wir ein „bissiges“ Wochenthema: Haie! Um mehr über die Haie herauszufinden haben wir zuerst den kleinsten und den größten Hai der über 500 Arten miteinander verglichen. Der kleinste Hai ist 20 cm lang, also ungefähr so lange wie ein kleines Lineal. Für den Walhai, den größten aller Haie haben wir einen Meterstab gebraucht. Bis zu 20 Meter kann der nämlich lang werden und hat ein Maul, das so groß ist, dass ein kleines Auto hineinpasst.

Dann mussten wir noch herausfinden, wie Haihaut sich anfühlt. Mit geschlossenen Augen durften die Kinder nacheinander Watte, Leder und Schmiergelpapier befühlen und raten, welches sich davon wohl am Ehesten wie die Haut von einem Hai anfühlt! Alle haben ziemlich gestaunt, dass sich die Haihaut so anfühlt wie Schmiergelpapier und sehr rau ist.

In den nächsten Tagen werden wir noch viele weitere spannende Sachen über die Haie erfahren!

Nähen am Kreativtag

 

 

 

 

 

Heute haben wir beim Kreativtag die Nähnadeln geschwungen. Wir haben alte Stoffreste benutzt und daraus Taschen und Kuscheltiere genäht.

 

 

 

 

 

 

Dieser kleine Katzenbär ist enstanden, indem ein rechteckiges Stück Stoff zusammengefaltet und an den Rändern zu einer Tasche zusammengenäht wurde. Danach haben wir ihn mit kleinen Stoffresten gefüllt, die Ränder zugenäht und mit bunten Knöpfen ein Gesicht aufgenäht. Und fertig ist ein kleiner Freund zum Kuscheln und lieb haben.

Da man fürs Nähen sehr viel Zeit braucht, können wir uns schon darauf freuen, den nächsten Kreativtag wieder damit zu verbringen, dass noch ganz viele Kunstwerke fertig werden.

Nizar, unsere neue Aushilfe

 

Mein Name ist Nizar, ich bin 27 Jahre alt und komme ursprünglich aus Israel. Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch, liebe Mannschaftssportarten wie Fußball und Basketball, bewege mich gerne an der frischen Luft und arbeite gerne im Team!

Ich habe großen Spaß an der Arbeit mit Kindern – habe schon als Jugendlicher eine Kinder-Fußballmannschaft in Nazareth geleitet – und freue mich sehr seit Winter 2013 Teil des Teams der Naturindinaner zu sein!

Ein berühmter deutscher Journalist hat mal gesagt:

„Gelernt habe ich, dass man jeden Menschen ernst nehmen soll. Erlebt habe ich, dass man jeden Menschen ernst nehmen muss„. —Wolfgang J.Reus(1959-2006)

Und genau mit dieser Verhaltensweise können wir über Kinder viel mehr erreichen.